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Pack den Bock – Ergebnisse und Bericht online

Bockfest Bergzeitfahren und Oldtimer ziehen zahlreiche Zuschauer an

Harburg „Rauf auf den Bock“ hieß es am vergangenen Wochenende in Harburg. Außergewöhnlich viele Menschen waren dem Aufruf gefolgt. „So viele Besucher hatten wir seit Jahren nicht mehr“, berichtete Holger Fickel vom Heimatverein. Das lag vor allem an zwei Highlights, welche das Harburger Bockfest heuer bereicherten.

Zum einen begann das traditionelle Fest mit einem Novum. Am Samstag um 18.00 Uhr fiel auf dem Marktplatz der Startschuss zu dem Bergrennen „Pack den Bock“. Im Abstand von jeweils 30 Sekunden traten 59 Männer und 5 Frauen auf der Startrampe kräftig in die Pedale. Eine knackige, zwei Kilometer lange Strecke für Rennradfahrer, mit einer anfänglichen 17-prozentigen Steigung, war nichts für schwache Muskeln. Aber auch die Mountainbike-Strecke (ca. 5 Kilometer) hatte es in sich. Harburgs Bürgermeister Wolfgang Kilian, der die anwesenden Sportler und Sportfreunde willkommen geheißen hatte, nahm höchstpersönlich am MTB-Rennen teil.  „Es herrscht ein Flair, wie bei der Tour de France“, bemerkte ein Zuschauer. Diesen Eindruck untermauerte zusätzlich die professionelle Motorradeskorte, welche die Radfahrer begleitete. Organisiert worden war das Bergzeitfahren von Helmut König und der Triathlonabteilung des TSV Harburg in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein. Für die musikalische Unterhaltung bei der anschließenden Partynacht sorgte die Band Till Monday.

Zum anderen erschienen am Sonntag über 100 Oldtimertraktoren, -autos und -motorräder auf dem Bock. Von überall her waren die Oldtimerfahrer der Einladung von Herrn Stachel und dem Heimatverein gefolgt. Das große Treffen ließ die Herzen so mancher Oldtimerfans höher schlagen. Da wurde begutachtet, gefachsimpelt und probegefahren. Schwarze Rauchwolken aus einem Auspuff verdunkelten ab und an die Luft. Sogar ein Kräftemessen der Traktoren mit einem Abschleppseil trug zur Erheiterung der Zuschauer bei. Die Kinder konnten sich beim Kletterbaumwettkampf messen und kleine Geschenke ergattern.

„Alles in allem ein sehr gelungenes Fest“, stellte Holger Fickel zufrieden fest. Einzig der Gottesdienst am Sonntagmorgen war wettertechnisch etwas zu feucht geraten. Trotz des Regens segnete Pfarrer Wolfgang Gronauer die Oldtimerfahrzeuge und wünschte allen Teilnehmern eine gelassene, freundliche Stimmung.
(Sonja Mühleitner)

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