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M. Comanns vom TSV Harburg Rehafit mit neuer Bestzeit beim 100 km-Lauf von Biel/Schweiz

Mit 9:16 Stunden ist der Donauwörther Ultralangstreckenläufer15 Minuten schneller als bisher.

Eigentlich fuhr der erfahrene Ausdauersportler mit gemischten Gefühlen zu seinem 9. 100 km-Lauf in die Schweiz. Lag doch der kräftezehrende  Rennsteig-Ultramarathon mit 72,7 km und vielen Höhenmetern noch keine 2 Wochen zurück. Diesen bewältigte Martin Comanns in 6 Std. und 55 Min., eine hervorragende Zeit über diese extrem anspruchsvolle Strecke. Da blieb nicht viel Zeit für die Regeneration. Start für den 100 km-Lauf war wie immer um 22:00 Uhr. Tausende Läufer warten bei guten Wetterbedingungen auf den Startschuss, der sie durch die lange Nacht führen wird. Unter ihnen auch Comanns und sein Freund Hans Novak. Nach einer Stimmungsvollen Runde begleitet von vielen tausend Zuschauern, geht es auf die lange Strecke.

Schnell verteilen sich die vielen Läufer auf der der langen Strecke. Jeder ist mit sich und seinen Gedanken allein. Man läuft gegen die biologische Uhr und fast jeder Läufer erlebt seine Tiefpunkte. Jetzt heißt es, gute Gedanken zu haben, durchzustehen. Als Comanns das 70 km Schild erreicht, fängt es an zu dämmern. Er spürt, dass er gut in der Zeit liegt. Doch noch sind es 30 km bis zum Ziel. Er hält durch, hält seinen Rhythmus und durchläuft die Ziellinie. 9Std. 16 Minuten stehen dort, eine Superzeit. Damit wird er 8. in seiner Altersklasse und 55. im großen Gesamtfeld. Eine gute Leistung. Am meisten freut ihn aber, dass auch Hans Novak diese Herausforderung geschafft hat.