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Leonhard Wiedemann triumphiert beim Ironman Barcelona

Harburger Triathlet absolviert ein perfektes Rennen an der Costa Brava und erreicht eine Zielzeit unter 9:15 Stunden

Barcelona/Harburg Zu einem Zeitpunkt an dem die meisten Triathleten hierzulande bereits die lang ersehnte Saisonpause eingeläutet haben, schlug für Leonhard Wiedemann des TSV Harburg Rehafit am vergangenen Wochenende die große Stunde. Beim Ironman Barcelona galt es für Wiedemann die klassische Langdistanz von 3,86 Schwimm-, 180,2 Rad- und 42,2 Laufkilometern zu absolvieren und erwischte dabei einen perfekten Tag.
Allerdings begann dieser für Wiedemann und die rund 2.500 anderen Einzelstarter vorerst mit Ernüchterung. Der geplante Start musste aufgrund eines starken Gewitters mit Platzregen und Sturmböen um dreißig Minuten nach hinten verschoben werden. Die Vorfreude auf den langen Wettkampftag wich aus den Gesichtern der Starter – mit Startschuss verbesserte sich jedoch die Wetterlage und es herrschten fortan beste Wetterbedingungen. Bei der Auftaktdisziplin von knapp vier Schwimmkilometer im Mittelmeer erwischte Wiedemann einen optimalen Rennstart. Nach 1:01 Stunden wechselte er auf Gesamtplatz 285 liegend auf die Radstrecke. Dort machte er von Kilometer zu Kilometer Boden gut auf seine Mitstreiter und konnte seine Aufholjagd starten.

Raddurchschnitt von knapp 38 Stundenkilometern

Auf dem Zwei-Runden-Kurs entlang der Küste Spaniens konnte der Harburger Athlet seine Radstärke zeigen und so stand am Ende der 180 Kilometer letztendlich eine Zeit von 4:46 Stunden auf seinem Tacho, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 38 Stundenkilometern entspricht. Durch diese Leistung wechselte er als momentan 153. der Gesamtplatzierung auf den abschließenden Marathon. Hier setzte Wiedemann sein bisheriges Rennen gleichbleibend fort, überzeugte auch dort und der unter den Läufern bekannte „Mann mit dem Hammer“ verschonte ihn aufgrund seiner gut gewählten Renneinteilung. Dadurch erzielte er eine Marathonendzeit von 3:22 Stunden

Hervorragende Endzeit trotz Verletzungspech in der Vorbereitung

Die Uhr im Ziel blieb für Wiedemann am späten Nachmittag nach genau 9:14:03 Stunden stehen, was ihm einen 110. Gesamtrang und einen 23. Gesamtplatz der AK 35 einbrachte. Eine Leistung über die er sich besonders freuen kann, da er den Start beim Ironman Zürich im Juli aufgrund eines Radsturzes in der Rennwoche verletzungsbedingt absagen und seine Form seitdem konstant versuchen musste hochzuhalten. „Ich bin überglücklich über diese Leistung nach meiner Saison mit zwei Radstürzen und freue mich nun auf ein paar erholsame Tage an der sonnigen Costa Brava“, freut sich Leonhard Wiedemann über sein Ergebnis im Ziel.
Mit dieser Leistung springt Wiedemann auf das Treppchen der drei besten Harburger „Eisenmänner“. Als Zweitplatzierte geht er dort mit seiner Zeit hinter Stefan Richter (8:54:58 Stunden) und vor Jochen Rühl (9:23:23 Stunden) in die Bestenliste ein.

Eine souveräne Renneinteilung zeigte sich auch auf der Laufstrecke

Eine souveräne Renneinteilung zeigte sich auch auf der Laufstrecke

Mit einem Durchschnitt von knapp 38 Stundenkilometer "schoss" Hardy Wiedemann über die 180 Radkilometer

Mit einem Durchschnitt von knapp 38 Stundenkilometer „schoss“ Hardy Wiedemann über die 180 Radkilometer

Allen Grund zur Freude hatte Hardy Wiedemann beim Ironman Barcelona

Allen Grund zur Freude hatte er letztlich im Ziel des Ironman Barcelona